Erfolgreiche Heidepflegewoche - 2.541 ehrenamtliche Stunden für die Heide!

Bei der Heidepflegewoche 2026 packten viele engagierte Helfer:innen mit an! © FdPH/I. Drozdowski
Gemeinsam macht die Arbeit Spaß und geht rasch voran. Für jede:n gibt es die richtige Arbeit. © FdPH/F. Hohn
Familien mit Kindern sind herzlich willkommen! © FdPH/F. Hohn
Für Begeisterung sorgen viele Entdeckungen bei der Pflege - wie hier eine Gottesanbeterin (Mantis religiosa). © FdPH/F. Hohn
Alle können sich das Werkzeug aussuchen. Mit der Spitzhacke/dem Krampen werden Gebüsche dauerhaft ausgehackt. © FdPH/F. Hohn
Viele Tierarten, wie die sehr seltene und wenig mobile Sägeschrecke, profitieren von der händischen Arbeit der vielen Freiwilligen und Schüler:innen. Die Arbeit mit Maschinen überleben sie hingegen nicht, weil sie nicht rasch genug flüchten können. © FdPH/L. Strobl
Gehölze, die stehen bleiben sollen, werden mit rot-weißem Absperrband markiert. © FdPH/L. Strobl
Gebüsche, die nicht mit rot-weißem Absperrband markiert sind, werden weggeschnitten oder ausgehackt. © FdPH/F. Hohn
Die Futterpflanze dieser Segelfalter-Raupe (Iphiclides podalirius) - eine Steinweichsel (Prunus mahaleb) - wird nicht geschnitten. © FdPH/F. Hohn
Nach dem Schneiden und Hacken werden die Gebüsche von der Fläche getragen. © FdPH/A. Mrkvicka
Die Gehölze werden sehr gezielt entfernt - wie hier die ausläufertreibende Hybridweichsel aus einer wertvollen Hecke, damit die erwünschten Gebüscharten mehr Platz haben. © FdPH/I. Drozdowski
Auch große Liguster-Büsche können mit dem Krampen sehr gut dauerhaft entfernt werden. © FdPH/I. Drozdowski
Mit der richtigen Technik geht die Arbeit mit dem Krampen gut von der Hand. © FdPH/I. Drozdowski
Dieser Liguster macht künftig keine Arbeit mehr. © FdPH/L. Strobl
Heuer kam auch erstmals ein Tree Popper zum Einsatz, mit dem mittels Hebelwirkung auch größere Wurzelstöcke entfernt werden können. © FdPH/A. Mrkvicka
Auch größere Eschen lassen sich mit dem Tree Popper hervorragend aushebeln. © FdPH/I. Drozdowski
Die Kombi von Krampen und Tree Popper erleichtert das dauerhaften Aushacken und Aushebeln von Gebüschen wesentlich. © FdPH/F. Hohn
Viele Freiwillige waren auch diesmal wieder mit dabei - hier mit dem Team vom Botanischen Garten Wien. © FdPH/L. Strobl
Die Heidepflegewoche wird auch gleich für Reparaturen genutzt. © FdPH/F. Hohn
Die Schafe sind sehr wichtige Heidepfleger. Ohne sie können die bunt blühenden Trockenrasen nicht erhalten werden. Mähen ist keine Alternative, denn das vertragen viele Tier- und Pflanzenarten nicht.© FdPH/A. Mrkvicka
Ziegen sind wahre Gehölzvernichter. Weil es auf der Heide aber auch seltene und erhaltenswerte Gehölze gibt, kommen Ziegen nicht in größeren Zahlen zum Einsatz.© FdPH/A. Mrkvicka
Die Heidepflegewoche wurde auch mit vollem Engagement von den Praktikant:innen des Landschaftspflegevereins unterstützt. Dabei herrscht immer gute Stimmung und es bleibt auch Zeit für kreative Einlagen. :) © FdPH/A. Mrkvicka
Zur Einleitung und auch zwischendurch gibt es von unseren Biolog:innen immer wieder spannende Geschichten zum Trockenrasen und seinen Tieren und Pflanzen. © FdPH/A. Mrkvicka
Das Team des Perchtoldsdorfer Wirtschaftshofs war mit vollem Einsatz bei der Heidepflegewoche dabei. © FdPH/A. Mrkvicka
Die zoologisch weniger sensiblen Grabenbereiche wurdne von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofs maschinell freigeschnitten. © FdPH/A. Mrkvicka
Bei der Heidepflege gibt es viele Kleintiere zu entdecken, denn in den Trockenrasen gibt es ganz besonders viele Insekten. © FdPH/L. Strobl
Bei der Heidepflegewoche waren wieder zahlreiche Schulklassen dabei, die engagiert anpackten, die Heide zu erhalten. © FdPH/B. Sabek
Für Begeisterung sorgen die vielen Tiere, die bei der Heidepflege gefunden werden. Hier eine Gottesanbeterin (Mantis religiosa). © FdPH/H. Sommer
Eine besondere Rarität, die von der schonenden Pflege durch Schüler:innen und Freiwillige abhängig ist, um zu überleben - die Große Sägeschrecke (Saga pedo). © FdPH/F. Hohn
Die seltene Große Sägeschrecke (Saga pedo) begeistert die jungen Helfer:innen. © FdPH/F. Hohn
Genauso begeistert sind die Erwachsenen von der Großen Sägeschrecke (Saga pedo). © FdPH/L. Strobl
Durch die Beweidung gibt es auf der Heide zahlreiche Mistkäfer (hier ein Frühlingsmistkäfer). © FdPH/B. Sabek
Die Heidepflege ermöglicht den Schüler:innen den direkten Kontakt zur Natur und ihren Lebewesen. © FdPH/L. Reimoser-Berger
Vor den Pflegeterminen bereitet unser Team das Werkzeug vor. © FdPH/A. Mrkvicka
Zu Beginn des Pflegetermins gibt es sowohl für Schulklassen als auch die Erwachsenen eine Einführung in das sichere Arbeiten  mit dem Werkzeug. © FdPH/B. Rödlich
Bevor mit der Pflege gestartet wird, erzählen unsere Biolog:innen über den Lebensraum Trockenrasen und seine Bewohner. So manche Art wird später bei der Arbeit gefunden. © FdPH/B. Sabek
Zahlreiche Schulklassen engagieren sich jedes Jahr für die Erhaltung der Heide und die Arbeit im Freien mit Werkzeug macht Spaß. © FdPH/A. Lembke
Die vielen ausgehackten und geschnittenen Büsche wegzutragen - dazu braucht es ein Team. © FdPH/A. Lembke
Der direkte Kontakt zur Natur bei der Trockenrasenpflege stärkt das Bewusstsein für ihren Wert. © FdPH/L. Reimoser-Berger
Auch die Schüler:innen packen mit dem Krampen an. © FdPH/B. Rödlich
Regen schreckt die Schulklassen nicht von der Heidepflege ab. © FdPH/S. Leischner
Gemeinsam wird das Schnittgut weggetragen. © FdPH/F. Hohn
Die Arbeit im Team für die Natur macht Spaß. © FdPH/F. Hohn
Gebüsche werden aus dem Trockenrasen gezwickt. © FdPH/H. Sommer
Die Gebüsche können auch ganz schön stachelig sein - wie hier viele kleine Weißdorngebüsche. © FdPH/F. Hohn
Wenn viele Hände zusammenhelfen dann geht viel weiter für die Erhaltung der Heide! © FdPH/F. Hohn
Das Schnittgut wird gemeinsam von der Fläche getragen. © FdPH/B. Rödlich
Die Schüler:innen des BGBRG greifen engagiert zum Krampen. © FdPH/B. Rödlich
Größere Gebüsche werden mit dem Tree Popper ausgehebelt. © FdPH/F. Hohn
Die ausgegrabenen Stöcke können sich sehen lassen. Dieser Busch macht künftig keine Arbeit mehr! © FdPH/B. Rödlich
Das Team der Vienna Insurance Group/Wiener Städtischen unterstützte tatkräftig die Heidepflege. © FdPH/F. Hohn
Unser Biologe erzählt Hintergründe zur Bedeutung der Heidepflege für die biologische Vielfalt. © FdPH/I. Drozdowski
Mit dem Krampen geht es zahlreichen Gebüschen an die Wurzeln. © FdPH/I. Drozdowski
Trotz Regenvorhersage ließ sich das engagierte Team der Vienna Insurance Group/Wiener Städtischen am Donnerstag nicht abhalten und packte sehr engagiert für die Heide an. © FdPH/A. Mrkvicka
Zu Beginn des Pflegeeinsatzes gab es von unseren Biologen für die Firmengruppe eine Führung über die Heide. © FdPH/F. Hohn
Unter den Föhren werden Nadelstreu und Bockerl weggerecht, damit sie die Trockenrasenpflanzen nicht ersticken. © FdPH/F. Hohn
Mit Holz werden unerwünschte kleine Durchgänge in der Hecke blockiert, damit nicht zu viele kleine Wege entstehen. © FdPH/A. Mrkvicka
Besonders hartnäckig ist der ausläufertreibende, nicht heimische Flieder. Nur durch konsequentes Aushacken wird man diese Pflanze wieder los. © FdPH/B. Rödlich
In einigen Bereichen wurden die Hecken zurückgesetzt, damit Schäferin Christa Veits den Weidezaun aufstellen kann. © FdPH/B. Rödlich
Das engagierte Team der Österreichischen Lotterien setzte sich in der Heidepflegewoche für die besonderen Trockenrasen ein. © FdPH/A. Mrkvicka
Unser Biologe zeigt die Verwendung des Tree Poppers zum nachhaltigen Entfernen von Gebüschen mit stärkeren Wurzelstöcken. © FdPH/B. Rödlich
Mit dem Krampen werden Gebüsche dauerhaft entfernt. © FdPH/B. Rödlich
Wo der Krampen nicht stark genug ist kommt der Tree Popper zum Einsatz. © FdPH/A. Mrkvicka
Fühlt sich das toll an, wenn der Wurzelstock ausgehackt ist! :) © FdPH/A. Mrkvicka
Für die Raupe des Segelfalters (Iphiclides podalirius) werden bewusst locker stehende kleine Schlehen (Prunus spinosa) erhalten. © FdPH/A. Mrkvicka
Bei der Pflege entdeckten wir auch einen blühenden Diptam (Dictamnus albus). © FdPH/F. Hohn
Viele kleine Ausläufer des Blutroten Hartriegels wurden mit dem Krampen dauerhaft ausgehackt. Dazu braucht es viele helfende Hände. © FdPH/F. Hohn
Kleine Entdeckungen bei der Heidepflege machen allen Freude. © FdPH/F. Hohn
Ein bisschen Regen und schon blühen die zahlreichen Goldschopf-Astern (Galatella linosyris) - typische Herbstblüher im Trockenrasen. © FdPH/A. Mrkvicka
An etwas wüchsigeren Stellen gibt es vereinzelt Herbstzeitlose. © FdPH/A. Mrkvicka
Auch ein Ziesel ließ sich angesichts der sommerlichen Temperaturen noch blicken. © FdPH/A. Mrkvicka
Die vielen geschnittenen oder ausgehackten und teils stacheligen Gebüsche müssen von der Fläche getragen werden. © FdPH/F. Hohn
Gemeinsam geht's leichter! © FdPH/F. Hohn
Teilweise werden die geschnittenen Gebüsche genutzt, um die Dornenbarrieren entlang der Heidestraße zu ergänzen. © FdPH/A. Mrkvicka
Aus der Hecke werden einzelne größere Gehölze, die zu hoch wachsen und die Trockenrasen zu stark beschatten, mit der Motorsäge herausgeschnitten. © FdPH/A. Mrkvicka
Auch von Regenwetter lassen sich unsere engagierten Biologen nicht von der Heidepflege abhalten. © FdPH/F. Hohn
Gemeinsam wird dichter, nicht heimischer Flieder rund um eine Eichengruppe ausgehackt. © FdPH/A. Mrkvicka
Wo die Krampen nicht ausreichen, kommt der Tree Popper zum Einsatz, um große Wurzelstöcke zu entfernen. © FdPH/A. Mrkvicka
Die Eichengruppe nach der dauerhaften Entfernung des nicht heimischen Flieders. © FdPH/A. Mrkvicka

2.541 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden heuer von insgesamt 705 engagierten Teil­nehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen der wichtigen Pflegearbeiten für die besondere Tier- und Pflanzenwelt der Heide geleistet. Dabei geht es nicht ums "Saubermachen" sondern darum, aufkommende Büsche - kleine und große - auszuhacken, auszureißen und zurück zu schneiden, damit die Heide nicht zuwächst und ihre herausragende Artenvielfalt behält. Weil diese Arbeiten zur Schonung der Tier- und Pflanzenwelt viel besser händisch und mosaikartig als großflächig maschinell gemacht werden, braucht es viele, viele helfende Hände Menschen. Das ist heuer wieder wunderbar gelungen! Vielen herzlichen Dank an alle!

Neben engagierten Freiwilligen aus der Bevölkerung kam wertvolle Unterstützung vom jährlich teilnehmenden Team des Botanischen Gartens Wien mit seinen Lehrlingen, von der Pfarre Rodaun-Bergkirche aus dem 23. Wiener Bezirk, von den fleißigen Praktikant:innen des Landschaftspflegevereins Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken (Infos zum Praktikum) und von drei sehr motivierten Firmengruppen - zwei Teams der Vienna Insurance Group (VIG) (16.9., 17.9.) und einem Team der Österreichischen Lotterien.

Zusätzlich zu Krampen, Sägen und Astscheren kam heuer ein neues Werkzeug, der sogenannte Tree Popper, zum Einsatz. Damit können auch größere Gehölze mit Wurzelstock herausgehebelt werden - nicht nur von Erwachsenen sondern auch von den Jugendlichen des BG&BRG.

26 Schulklassen mit 575 Schüler*innen waren mit vollem Engagement dabei: VS Kneippgasse (2a, 2b, 3a, 3b, 4a, 4b, MSK), VS Roseggergasse (2a, 2b, 2c, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c), BG&BRG Perchtoldsdorf (1E, 1F, 2A, 2B, 2C, 2D, 5A, 5C, 5D), GRG 11 (1A).

Entdeckungen wie die beeindruckenden Gottesanbeterinnen, die extrem seltenen Sägeschrecken, die auffälligen Rote Röhrenspinnen, perfekt getarnte Raupen des Segelfalters und vielen andere Insekten sorgten bei allen Helfer:innen für große Begeisterung! Sogar ein Ziesel ließ sich beobachten.

Direkt im Anschluss an die Heide-Pflegewoche arbeiteten außerdem 6 Klassen des BG&BRG Perchtoldsdorf mit 155 Schüler:innen (1A, 1B, 1C, 2E, 2F, 3E) mit vollem Engagement für die Erhaltung des Hochbergs. Und auch im Naturschutzgebiet Fischerwiesen wurde fleißig für die Erhaltung der wertvollen Offenflächen gearbeitet: die VS Kaltenleutgeben (3a, 3b, 4a, 4b) mit 57 Schüler:innen und die VS Kollegium Kalksburg (3a, 3b, 4a) mit 77 Schüler:innen beteiligten sich an der aktiven Naturschutzarbeit.

Betreut wurden die Schulklassen von unseren Naturvermittler:innen: Felix Hohn, Sarah Leischner, Adriana Lembke, Heide Matausch, Linda Reimoser-Berger, Benedikt Rödlich, Bianca Sabek, Hanna Sommer, Luca Strobl, Laura Wollny

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes pflegten in bewährter Weise die Grabenbereiche der Heide, dort wo eine maschinelle Pflege möglich ist und sorgten für den Abtransport des angefallenen Schnittgutes.

Wir danken allen Helfer:innen und Beteiligten herzlich fürs Mitmachen, das tolle Engagement und die große Leistung für den Naturschutz auf der Heide! Die Fotos aller Teilnehmer:innen sind bei den täglichen Berichten zu finden.

  • Fachliche Planung, Vorbereitung und Betreuung der Pflegewoche: Irene Drozdowski, Alexander Mrkvicka
  • Betreuung der Erwachsenen-Gruppen: Irene Drozdowski, Felix Hohn, Alexander Mrkvicka, Luca Strobl, Benedikt Rödlich
  • Betreuung der Firmen-Gruppen: Irene Drozdowski, Felix Hohn, Alexander Mrkvicka, Benedikt Rödlich
  • Organisation Praktikant:innen des Landschaftspflegevereins Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken: Norbert Elek mit Unterstützung von Benedikt Rödlich
  • Koordination der Schulklassen: Marlene Kothmayer, Irene Drozdowski, GRG11: Heide Matausch
  • Verpflegung: Irmtraut Drozdowski
  • Finanzierung: Marktgemeinde Perchtoldsdorf, Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide, Landschaftspflegeverein Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken