Heidepflegewoche Dienstag

Bei der Heidepflegewoche gibt es viel zu entdecken - hier eine Gottesanbeterin (Mantis religiosa). © FdPH/H. Sommer
Vor dem Start in den Saugraben gibt es für alle eine kleine Einführung in die Arbeit - zur persönlichen Auswahl des Werkzeugs. © FdPH/L. Strobl
Weiter gehts auf der Pflegefläche mit vielen biologischen Infos zur Heide, ihren Besonderheiten und zur Wichtigkeit der händischen Arbeit. © FdPH/L. Strobl
Der Tree Popper - in dieser Heidepflegewoche unser Lieblingswerkzeug. © FdPH/A. Mrkvicka
So sind die Ausläufer-treibenden Liguster dauerhaft entfernt. © FdPH/L. Strobl
Die Heide mit den Schafen als wichtige Landschaftspfleger - heute wieder bei sonnigem Wetter. © FdPH/A. Mrkvicka
Prachtvolle Stimmung im Saugraben. © FdPH/A. Mrkvicka
Die fleißigen Helfer:innen bei der Heidepflegewoche am Dienstag Vormittag. © FdPH/L. Strobl
Seit vielen Jahren jedes Jahr bei der Heidepflegewoche mit dabei: das Team des Botanischen Gartens Wien © FdPH/L. Strobl
Büsche, die stehen bleiben sollen, werden von unseren Biolog:innen mit rot-weißem Absperrband markiert. © FdPH/L. Strobl
Der Fund einer Sägeschrecke sorgt für große Begeisterung. © FdPH/L. Strobl
Im Saugraben wurden die Gebüsche am Waldrand zurückgesetzt, damit Schäferin Christa Veits den Zaun für die Beweidung aufstellen kann. © FdPH/L. Strobl
Mit vereinten Kräften :) und Tree-Popper geht noch viel mehr weiter. © FdPH/L. Strobl
Manchmal geht auch Werkzeug zu Bruch. © FdPH/F. Hohn
Auch die Erwachsenen freuen sich über tierische Funde wie die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) © FdPH/F. Hohn
Schüler:innen der 2a der VS Kneippgasse bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Oberhalb des Sanatoriums schneiden die Kinder viele stachelige Weißdornbüsche. Sie lassen sich auch von starken Erwachsenen nicht aushacken, weil sie tief wurzeln. © FdPH/F. Hohn
Wow - eine Sägeschrecke (Saga pedo)! Sie ist die größte heimische Heuschrecke und unglaublich selten. © FdPH/F. Hohn
Mit vereinten Kräften wird das Schnittgut weggetragen. © FdPH/F. Hohn
Schüler:innen der 3a der VS Kneippgasse bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Zu Beginn gibt's eine spannende Einführung in den Lebensraum Trockenrasen, seine Arten und die Wichtigkeit der Pflege durch unsere Naturvermittler:innen. © FdPH/F. Hohn
Schüler:innen der 4a der VS Kneippgasse bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Auf der Heide statt in der Schule sitzen - die Arbeit für die Heide an der frischen Luft macht Spaß! © FdPH/H. Sommer
Schüler:innen der 5A des BG&BRG Perchtoldsdorf bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Auf der Sewerawiese werden zahlreiche kleine Büsche ausgehackt.  © FdPH/L. Wollny
Schüler:innen der 5C des BG&BRG Perchtoldsdorf bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Im Kröpfgraben auf der Kleinen Heide wird der Südhang entbuscht. © FdPH/A. Lembke
Das Schnittgut wird weggetragen. © FdPH/A. Lembke
Die Gebüschgruppen werden verkleinert. Alles hinter dem Absperrband bleibt stehen. © FdPH/A. Lembke
Zahlreiche Gebüschaustriebe, die sich nicht ausreißen lassen, müssen geschnitten werden. © FdPH/A. Lembke
Schüler:innen der 5D des BG&BRG Perchtoldsdorf bei der Heidepflegewoche © FdPH/A. Mrkvicka
Die Sewerawiese wird entbuscht. © FdPH/L.Reimoser
Die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) putzt sich. © FdPH/L.Reimoser
Die Schüler:innen des GRG11 machen jedes Jahr fleißig bei der Heidepflegewoche mit, trotz weiter Anreise aus Wien. © Thomas Matausch
Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs entfernen Gebüschaustriebe im wüchsigeren Graben beim Südhang der Großen Heide. © FdPH/A. Mrkvicka
Blutroter Hartriegel wird ausgehackt. Mit tollem Blick über Wien. © FdPH/F. Hohn
Der Krampen ist einer der wichtigsten Werkzeuge, um Gebüsche im Trockenrasen dauerhaft loszuwerden. Das erfordert den Einsatz vieler engagierter Helfer:innen. © FdPH/F. Hohn
Spannende Geschichten zu den Trockenrasen von unserem Biologen-Team. Hier zu Wildbienen, die in Schneckenhäusern nisten. © FdPH/A. Mrkvicka
Dieses Ziesel ist noch nicht im Winterschlaf und hält neugierig Ausschau in Richtung Heidepfleger. © FdPH/A. Mrkvicka
Die Sägeschrecke (Saga pedo) - eine Rarität der (Halb)Trockenrasen und die größte Heuschrecke in Österreich. Sie würde Arbeiten mit Motorsense nicht überleben. Beim händischen Entbuschen finden wir sie immer wieder! © FdPH/L. Luca
Mit dem gestrigen Regen beginnen die Goldschopf-Astern (Galatella linosyris) voll zu blühen. © FdPH/A. Mrkvicka
Ein junger Neuntöter freut sich über die großen, stacheligen Weißdornbüsche, die natürlich stehen bleiben. © FdPH/L. Luca

Heute schien die Sonne ganz schön kräftig vom Himmel und brachte uns bei der Heidepflege ordentlich ins Schwitzen. An allen Ecken und Enden der Heide wurde heute gehackt, ausgerissen und geschnitten.

Die freiwilligen Helfer:innen wurden heute am Vormittag vom Team des Botanischen Gartens verstärkt, die seit Jahren jedes Jahr mit dabei sind. 24 Personen entbuschten im westlichen Ende des Saugrabens den Waldrand damit Schäferin Christa Veits den Zaun für die Beweidung aufstellen kann, hackten Liguster und Waldrebe aus den Halbtrockenrasen und schnitten kleine Eichen und Weißdorne zurück. Gleich vier Klassen - die 2a, 3a und 4a der VS Kneippgasse und eine Klasse des GRG 11 aus Wien, entbuschten die Halbtrockenrasen oberhalb des Sanatoriums. Hier sind als Gebüsche über die vielen Pflegejahre vor allem Schlehen und Weißdorne übrig, die regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen. Für die stachelige Arbeit wuden die vielen Kinder mit dem Fund einer sehr seltenen Sägeschrecke (Saga pedo) belohnt. Sie profitiert von der schonenden händischen Pflege, bei Entbuschung mit einem Freischneidegerät würde sie unweigerlich zerhäckselt werden. Im Kröpfgraben (verlängerte Walzengasse) kümmerten sich die Schüler:innen der 5C des BG&BRG Perchtoldsdorf um die Entbuschung. Am südlichen "Ende" der Heide - auf der Sewerawiese - sorgten die 5A und die 5D des BG&BRG Perchtoldsdorf dafür, dass die Fläche nicht mit Gebüschen zuwächst.

Am Nachmittag waren die Erwachsenen dann nochmals rund um den Aussichtsplatz auf der Großen Heide aktiv, um noch mehr Blutroten Hartriegel und Liguster auszuhacken.