Mit gleich sieben Schulklassen, zahlreichen Freiwilligen, den Praktikant:innen des Landschaftspflegevereins und mit Verstärkung durch sechs Mitarbeiter:innen der Wiener Städtischen/Vienna Insurance Group im Rahmen ihres Social Active Days ging es heute voll Energie in den fünften Tag der Heidepflegewoche.
Die 2a und 2b der VS Roseggergasse zwickten mit viel Geduld viele kleine, stachelige Weißdornbüsche oberhalb des Sanatoriums. Die 2c der VS Roseggergasse lichtete die weitläufigen Gebüschgruppen am Plateau der Großen Heide auf. Die 1A des GRG 11, die extra einen weiten Öffi-Weg aus Wien auf sich nahm, um mitzuhelfen, und die 2b der VS Kneippgasse entfernten zu dichtes Schlehengebüsch neben dem Zieselschutzgebiet. Am Waldrand beim Aussichtspunkt gab es so viel zu tun, dass gleich drei Klassen - die MSK, 3b und 4b der VS Kneippgasse - mit viel Freude an der Arbeit anpackten und die Büsche mit Astscheren und Sägen so zurücksetzten, dass Schäferin Christa Veits nun dort den Zaun für die Schafe wieder viel besser aufstellen kann.
Die Erwachsenen setzten währenddessen zahlreiche Krampen und den Tree-Popper ein, um entlang der im Frühling zurückgesetzten Hecke auf der Kleinen Heide nachtreibenden Flieder (Syringa vulgaris), Liguster (Ligustrum vulgare) und kleine Eschen (Fraxinus excelsior) auszuhacken und auszureißen und somit dauerhaft zu entfernen. Die großen Stöcke des nicht heimischen Goldregens (Laburnum anagyroides) konnten nur zurückgeschnitten werden. Sie warten auf den nächsten Einsatz einer Stockfräse. Gleich um die Ecke mussten zahlreiche Hybridweichseln (Prunus × eminens) aus der Hecke sowie auf der Fläche herausgeschnitten werden. Sie bilden rasch viele Ausläufer, lassen sich jedoch nicht mit Wurzeln entfernen. Gegen den Nachmittag hin wurde der Tree Popper dann eingesetzt, um aus kleineren Gebüschgruppen mit Felsenbirnen (Amelanchier ovalis) und dem seltenen Felsenkreuzdorn (Rhamnus saxatilis) Eschen bis zu einer Höhe von 4 Metern (!) gezielt herauszuziehen und dabei die umgebenden, erwünschten Gebüsche zu schonen. Mit Krampen wäre das so nicht möglich gewesen. Der Tree Popper hat sich somit wieder bestens bewährt. Gleichzeitig wurden am Südhang der Kleinen Heide noch verbliebene kleine Liguster und Berberitzen nachgehackt und ein Teil der kleinen Flaumeichen nachgeschnitten, die bewusst nicht beim Stockfräsen-Einsatz im Juli 2025 entfernt worden waren. Gerade Flaumeichen sind Nahrung und Lebensraum für viele Insektenarten wie z.B. seltene Gallwespen- oder Schmetterlings-Arten, deren Larven an den Eichen fressen. Zu dicht dürfen die Eichen dabei allerdings nicht werden, damit sie den Trockenrasen nicht zu stark beschatten. So müssen sie regelmäßig ausgelichtet werden. Der Stockfräsen-Einsatz hat uns diese Arbeit aber sehr erleichtert, denn die am Südhang aufgewachsenen Eichen waren einfach viel zu viele gewesen. Die Arbeit des Rückschnitts hat sich so von 2,5 Einsatztagen auf nicht einmal einen Tag reduziert.








































