Europäisches Ziesel

Europäisches Ziesel © Hartmut Schäfer
Um ihre Umgebung zu überblicken machen Ziesel "Männchen" © Hartmut Schäfer
© Hartmut Schäfer
Jungziesel  © Rolf Müller, rm-naturfotos.de
Jungziesel  © Rolf Müller, rm-naturfotos.de
Ziesel ernähren sich von Gräser- und Kräutersamen, anderen Pflanzenteilen und ab und zu auch von Insekten © Rolf Müller, rm-naturfotos.de
Ziesel schlecken auch süßen Nektar aus Blüten © Wolfgang Stürzbecher
Je nach Frühlingsbeginn sind die Ziesel ab März, April unterwegs. (hier mit der Schwarzen Kuhschelle)  © Eva Riesenhuber

Überblick

Das Europäische Ziesel ist wohl das bekannteste und beliebteste Tier auf der Perchtoldsdorfer Heide. Aktuell bewohnt es nur die Große Heide in kleiner Zahl. Von 2019 bis 2021 läuft ein wissenschaftlich begleitetes Aufstockungsprojekt, um den Bestand langfristig zu sichern.

  • wiss. Name:
    Spermophilus citellus
  • Aussehen:
    ca. 23 cm groß, Schwanz 5 bis 7 cm lang, dicht behaart
  • Lebensraum:
    offene, trockene, steppenähnliche Landschaften
  • Verbreitung:
    nur in Europa: südöstliches Europa, von Tschechien und Österreich über Ungarn und Rumänien bis nach Bulgarien, Moldau, Griechenland und Türkei

Das Ziesel ist ein Nagetier und gehört zur Familie der Hörnchen (Sciuridae).

Sein Verbreitungsgebiet  erstreckt sich über das südöstliche Europa, von Tschechien und Österreich über Ungarn und Rumänien bis nach Bulgarien, Moldau, Griechenland und Türkei. Auch in Teilen von Polen (wiederangesiedelt), der Ukraine, Serbien, Kroatien und Mazedonien ist es zu finden. Alle Vorkommen sind jedoch inselartig und nur auf verstreute Gebiete beschränkt. In den letzten Jahrzehnten sind das Verbreitungsareal aber auch die Vorkommen selbst deutlich geschrumpft.

Daher ist das Europäische Ziesel nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union EU-weit geschützt (FFH-Art). Nach europäischem Naturschutzrecht gehört es somit zu den streng zu schützenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, für dessen Erhalt besondere Schutzgebiete (FFH-Gebiete) ausgewiesen werden müssen.

In Österreich erreicht das Ziesel seine westliche Verbreitungsgrenze. Es war früher in Niederösterreich und im Burgenland von Retz über Wien bis in den Seewinkel fast überall, örtlich sogar häufig anzutreffen. Im Tullner Feld wurden früher sogar Prämien für die Jagd nach Zieseln bezahlt. Heute sind auf Grund von intensiver Landwirtschaft, Verbauung und dem Verschwinden von Trockenrasen nur mehr zumeist kleine, voneinander isolierte Bestände erhalten geblieben. Viele der Bestände sind vom Aussterben bedroht. Daher wird das Ziesel auch in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Österreichs als stark gefährdet eingestuft. Das bedeutet, das angenommen wird, "dass die Art mit zumindest 20%-iger Wahrscheinlichkeit in den nächsten 20 Jahren (oder 5 Generationen) in Österreich ausstirbt". Nach der Roten Liste der IUCN gilt das Ziesel weltweit als gefährdet.

Aussehen: Das Ziesel erreicht eine Größe von über 20cm und ist damit etwas kleiner als ein Eichhörnchen. Es hat ein gelbgraues, relativ grobes, kurzes Fell, kurze Beine, kurze breite Ohren, große Augen und einen 5 bis 7cm langen, dicht behaarten Schwanz.

Lebensraum: Das Ziesel ist ein typischer Steppenbewohner des Tieflandes. Nach paläontologischen Funden wird heute angenommen, dass sich Ziesel in den Warmzeiten mehrmals zurückgezogen und in den Eiszeiten wieder ausgebreitet haben. Die genetische Vielfalt ist heute im Raum von Bulgarien am größten, die heutigen pannonischen Bestände haben sich also wohl von dort auf das jetzige Areal ausgebreitet (Ricanova et al 2013). In Österreich scheint sich das Ziesel im Mittelalter wieder stark ausgebreitet zu haben. (Spitzenberger 2001). Neue wissenschaftliche Studien, die Erkenntnisse von Archäeologie und Paläontologie kombinieren, zeigen, dass seit der letzten Eiszeit rund 40% der Landschaft immer offen, also nicht mit Wald bewachsen waren. Nach dem Aussterben der großen Weidetiere wie Mammut, Aueroches und Wisent beweidete der Mensch über lange Zeit große Flächen mit Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen. Hier gab es großflächig attraktive Lebensräume für Lebewesen offener, trockener, steppenähnlicher Landschaften. Mit dem Rückgang und der späteren Aufgabe der Weidehaltung zwischen 1900 bis nach dem zweiten Weltkrieg gingen viele dieser Offenflächen verloren, wurden bis heute verbaut, aufgeforstet und die Restflächen voneinander isoliert. Heute sind die betreffenden Lebensräume daher sehr selten geworden. Entgegen früherer Annahmen brauchen Ziesel keine Landschaft ganz ohne Gehölze - vielmehr werden kleine, dornige Einzelsträucher auch als Deckung gegen Feinde genutzt und Bauteneingänge immer wieder unter solchen Sträuchern angelegt.

Der Boden muss für das Ziesel tiefgründig und gut entwässert sein, der Grundwasserspiegel muss tief liegen, denn Ziesel leben in selbst gegrabenen Erdbauen. Beim Graben lockern sie die Erde hauptsächlich mit den Vorderbeinen, helfen dabei mit den Zähnen, scharren die Erde unter den Bauch und von dort mit den Hinterbeinen nach hinten und aus dem Bau heraus. Ziesel graben fast ständig. Deshalb findet man während der gesamten Wachzeit vor den Zugängen frische Erde. Es werden immer zwei Arten von Bauen angelegt: Der Nest- oder Dauerbau liegt bis zu einem Meter tief, besteht aus mehreren Röhren und einem Nestraum und hat bis zu 5 Eingänge. Der Nestraum wird mit Heu ausgepolstert. Dort verbringen die Ziesel die Nacht und den Winter und ziehen ihre Jungen auf. Als Abort dient eine zweite Kammer oder ein blind endender Gang. Weiters werden Schutzbaue angelegt, die meist nur aus einfachen Röhren bestehen. In diese flüchten die Ziesel bei drohender Gefahr. Obwohl Ziesel in Kolonien leben, besitzt jedes Tier seinen eigenen Bau.

Verhalten: Ziesel sind reine Tagtiere. Am Abend ziehen sie sich schon lange vor Sonnenuntergang in ihren Bau zurück. In heißen Perioden verbringen sie auch die Mittagszeit unter der Erde. Auch bei Kälte und Regen verlassen sie ihren Bau nicht. Am Morgen kommen die Ziesel an die Oberfläche. Zuerst verharren sie ruhig und beobachten ihre Umgebung. Erst dann beginnen sie zu fressen. Durch Männchen-Machen überwachen sie immer wieder ihre Umgebung. Bei Gefahr warnen sie die Kolonie durch schrilles Pfeifen und verschwinden bei Annäherung des Feindes in ein Bauloch.

Die Nahrung der Ziesel besteht vor allem aus Samen von Kräutern und Gräsern. Sein Name Spermophilus bedeutet Samenfreund. Daneben werden auch Wurzelwerk, Zwiebel, Knollen, Gräser, Kräuter, aber auch durchaus große Insekten wie Käfer, Schmetterlings-Raupen, Heuschrecken und andere wirbellose Tiere gefressen. Ziesel fressen über der Erde und legen keine Vorräte in ihrem Bau an, weshalb man kein Futter in ihre Löcher werfen darf!

Vor dem Winterschlaf frisst sich das Ziesel große Fettreserven an. Die Dicke der Fettschicht kann bis zu 5mm betragen. Im Jahresverlauf schwankt aus diesem Grund das Körpergewicht sehr stark zwischen 190 bis 430g. Wann die Tiere in den Winterschlaf gehen, hängt von Alter und Geschlecht ab. In der zweiten Augusthälfte ziehen sich die älteren Männchen bereits in den Bau zurück. Die Weibchen folgen im September. Zu dieser Zeit ist es zwar noch nicht kalt, aber in Steppen-Lebensräumen nur noch wenig Futter vorhanden. Es macht also Sinn schon zu dieser Zeit den Energieverbrauch deutlich herabzusetzen. Den Winterschlaf verbringen Ziesel in Kältestarre. Dabei sinkt die Körpertemperatur von 37 bis 38°C auf 6 bis 7°C ab! Die Blutmenge, die vom Herz transportiert wird, reduziert sich auf ein Siebzigstel! Sinkt die Außentemperatur so stark, dass die Körpertemperatur 5°C erreicht, so beginnt ein Kältezittern. Dadurch wird aus dem gespeicherten Fett Wärme produziert. Das Ziesel verbringt rund ein halbes Jahr im Winterschlaf. Im März erwachen zuerst die älteren Männchen, dann die älteren Weibchen. Ab April sind alle Tiere aktiv. Im Winterschlaf sind die Ziesel empfindlich gegen Bodenerschütterungen wie z.B. Tiefbauarbeiten oder Sprengungen, bei denen sie erwachen können. Dann steigt der Energieverbrauch rasant an und die Tiere können verhungern.

Fortpflanzung: Nach dem Winterschlaf erfolgt die Paarung. Die Männchen begeben sich - durchaus weit weg von ihrem Bau - auf die Suche nach Weibchen und bekämpfen und jagen Konkurrenten. Die Tragezeit dauert 25 Tage. Die Jungen werden in der Nestkammer geboren und sind bei der Geburt nackt und blind. Sie wiegen nur etwa 6g. Nur das Weibchen kümmert sich um die Jungenaufzucht. Im Gegensatz zu vielen anderen Nagern bringt es nur ein Mal im Jahr Junge zur Welt. Es können bis zu 8 Junge pro Weibchen geboren werden, meist sind es jedoch nur 2 bis 3.

Alter: In Gefangenschaft können Ziesel bis zu 8 Jahre alt werden. In freier Wildbahn sind meist mehr als die Hälfte der Tiere einjährige, im Vorjahr geborene Tiere, rund ein Viertel sind zweijährige Tiere, der Rest ältere Tiere. Mit einem Lebensjahr sind die Weibchen fortpflanzungsfähig.

Ziesel auf der Perchtoldsdorfer Heide - aktuell nur wenige Tiere, eine naturschutzrechtlich genehmigte und wissenschaftlich begleitete Aufstockung des Bestandes läuft

Leider hat der Bestand der Ziesel in Österreich in den letzten Jahren stark abgenommen. Der Grund ist vor allem der Lebensraumverlust durch Intensivierung von landwirtschaftlichen Flächen sowie Verbauung oder durch Verbrachen und Zuwachsen von ehemaligen Hutweiden, die heute nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden.

Auch auf der Perchtoldsdorfer Heide hat die Zahl der Tiere in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Musste man in den 1990er-Jahre noch darauf achten, nicht unabsichtlich auf die zutraulichen Tiere zu steigen, die damals über Große und Kleine Heide verbreitet waren, so konnten bei einer wissenschaftlichen Zählung 2005 nur mehr 42 Tiere nachgewiesen werden. Mit ein Grund ist mit Sicherheit die von 1990 bis 2002 nur in Teilbereichen und mit geringer Intensität durchgeführte und 2003 ganz entfallene Beweidung und in Folge eine zu hohe Vegetation auf den Heideflächen. Im Rahmen eines 2005 durchgeführten wissenschaftlichen Projektes wurde aber gleichzeitig auch eine Reihe von Störfaktoren identifiziert.

Die Zahl der menschlichen Besucher war immer schon hoch und stellt an sich kaum eine Bedrohung dar - ganz wesentlich ist aber das Verhalten der Besucher!

  • In den letzten 20 Jahren hat die Zahl der Hunde auf der Heide stark zugenommen. Frei umherstreifende Hunde stellen zwar keine unmittelbare Gefahr für Ziesel dar, müssen aber von den Zieseln als mögliche Gefahr ständig beobachtet werden. Kommen die Hunde zu nahe verschwinden die Ziesel für längere Zeit im Bau. Die direkte Folge ist weniger verfügbare Zeit für Nahrungsaufnahme und Jungenaufzucht. Auf längere Sicht schädigt dieser Dauerstress das Immunsystem und hemmt die Fortpflanzungsfähigkeit.
  • Auch die Fütterung der Ziesel mit fetten Nüssen oder sogar Schokolade ist für die Ziesel sehr schädlich, da ihr Verdauungssystem an harte, wasserarme und nährstoffarme Nahrung (Gräser, Kräuter, Grassamen) angepasst ist. Bei zu wasserreicher, süßer oder fetter Nahrung wird das Verdauungssystem geschädigt. Auch die Zusammensetzung des Winterfettes kann so schlecht sein und die Ziesel können schlimmstenfalls im Winterschlaf sogar verhungern. Wenn Sie zur Beobachtung Ziesel füttern wollen, tun sie dies bitte nur mit Sonnenblumenkernen, oder kleinen Apfel- und Karottenstückchen. Was die Tiere nicht fressen, keinesfalls liegen lassen, sondern bitte wieder mitnehmen!
  • Denn liegen gebliebenes oder zum Bau gestreutes Futter für die Ziesel lockte in den Jahren 2005 bis 2008 eine Gruppe von bis zu 30 Nebelkrähen an. Diese fressen in erster Linie das leicht erreichbare Futter, gehen aber aus Langeweile und Spieltrieb (Krähen sind hochintelligente Tiere!) gemeinsam auf die Jagd nach Zieseln und können sogar erwachsene Ziesel erbeuten!
  • Auch das Fliegen mit Modellflugzeugen und Drohnen bedeutet für die Ziesel großen Stress, denn das Flugbild ähnelt stark jenem von Greifvögeln bzw. die lauten Drohnen bedeuten eine ständige Beunruhigung. Sind diese Fluggeräte auf der Heide unterwegs, verbringen die Ziesel lange Zeit versteckt in den Bauten. (Ergebnisse Forschungsprojekt 2005 und jährliche Beobachtungen im Rahmen des Ziesel-Monitorings)
  • Das Anfüttern von Wildtieren wie Füchsen in den nahegelegenen Gärten bewirkt, dass diese Wildtiere zutraulich werden und auch untertags und bei Anwesenheit von Menschen auf die Jagd gehen. Sie sind geschickte Jäger und können den Zieselbestand deutlich dezimieren.

Seit 2004 wurden von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf und dem Heideverein mit beratender Unterstützung durch Zieselexpertin Dr. Ilse Hoffmann (Universität Wien) zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Ziesel gesetzt:

  • Seit 2004 gibt es wieder eine regelmäßige Beweidung und Entbuschung.
  • Beweidung und Entbuschung nehmen in den wichtigen Bereichen auf die Bedürfnisse der Ziesel Rücksicht: So bleiben auch Einzelbüsche und höhergrasige Bereiche als Deckung vor allem für die Jungziesel im Mosaik mit kurzrasigen Bereichen stehen. Besonders hochwüchsige Bereiche weden schon früh im Jahr beweidet.
  • Eine Umzäunung schützt den Kernbereich der Zieselkolonie (Ziesel-Schutzgebiet).
  • Die Leinenpflicht für Hunde und eine große Hundeauslaufzone südlich der Kleinen Heide sowie regelmäßige Besucher-Aufklärungstermine haben dazu beigetragen, dass deutlich weniger Hunde ohne Leine unterwegs sind.
  • Auch das Füttern der Ziesel und besonders das Liegenlassen von Futter ist durch Aufklärungsmaßnahmen in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen. Es bestehen keine Probleme mehr mit durch Futter angelockte Nebelkrähen.
  • In Ausarbeitung ist aktuell die Verordnung eines Drohnen-Flugverbots für die gesamte Heide. In Aufklärungsgesprächen werden Drohnen-Piloten schon jetzt offiziell im Namen des Grundeigentümers angehalten, auf der Heide nicht mit Drohnen zu fliegen.

Begleitet werden die Maßnahmen von einem Monitoring, das heißt die Ziesel werden seit 2005 jährlich von Expertinnen gemeinsam mit vielen Freiwilligen gezählt. Im Jahr 2017 wurde eine Intensivzählung und Kartierung der bewohnten Bauten durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden die Ziesel mit naturschutzrechtlicher Genehmigung gefangen und eine Gesundenuntersuchung durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Universität durchgeführt. Sie zeigte, dass die Ziesel auf der Heide gesund sind und eine Aufstockung des Bestandes mit Zieseln anderer, großer und gesunder Kolonien möglich und sinnvoll ist.

Bestandesentwicklung: Die Zahl der Ziesel stieg von 2005 (42 Tiere) bis 2010 (71 Tiere, Frühjahr) auf Grund der Schutzmaßnahmen wieder kontinuierlich an. Die Tiere breiteten sich von der Großen Heide wieder auf die Kleine Heide aus. 2010 reduzierte ein zutraulicher, untertags jagender Fuchs den Bestand, der sich in Folge 2012 wieder auf 72 Tiere erholte (Sommer, inkl. Jungtiere). Ab 2013 ging die Zahl der gezählten Ziesel bis 2016 jährlich zurück. Nach intensiver Beratung mit Dr. Ilse Hoffmann wurden Bodenerschütterungen während des Winterschlafs über mehrere Jahre als wahrscheinlichste Ursache identifiziert. 2017 konnten im Rahmen der Intensivzählung 22 Tiere gesichtet werden, erstmals blieb der Bestand wieder stabil. Im Rahmen der Gesundheits-Untersuchung 2018 wurden 18 Tiere gefangen, davon 12 Männchen und 6 Weibchen. Von 2019 bis 2021 läuft nun eine naturschutzrechtlich genehmigte Aufstockung des Ziesel-Bestandes in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Universität und der Universität Wien. Mehr zum Monitoring

Um die Ziesel auch in Zukunft auf unserer Heide erhalten zu können, bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

  • Hunde an die Leine nehmen, nicht durch Flächen mit Zieseln gehen, nicht in Bauten graben oder schnüffeln lassen
  • Ziesel nicht füttern
  • Nicht mit Drohnen oder Modellflugzeugen fliegen
  • Kein Futter liegen lassen oder in die Ziesellöcher werfen
  • Mountainbiken nur auf der dafür freigegebenen Straße und in nicht zu schnellem Tempo (Ziesel queren immer wieder die Straße)
  • zu Silvester keine Kracher oder Feuerwerk zünden

Bitte unterstützen Sie die Aufstockung des Ziesel-Bestandes mit Ihrer Spende!

Im Infocenter am Marktplatz, beim Heidefest mit dem heurigen Motto "Ein Fest für Perzi" und bei vielen anderen Veranstaltungen erhalten Sie gegen eine Spende ab 10€ ein Ziesel-Stofftier, das Perzi. Sie können Spenden auch auf das Konto des Vereins Freunde der Perchtoldsdorfer Heide überweisen.

Verwendungszweck "Rettet Perzi", IBAN AT63 3225 0000 1196 9342 , Kontoinhaber Verein Freunde der Perchtoldsdorfer Heide.

Alle Spenden kommen zu 100% dem Ziesel-Projekt zu Gute.

Literatur zum Ziesel:

  • Grimmberger, E. (2014): Die Säugetiere Deutschlands. Quelle & Meyer, Wiebelsheim.
  • Ricanova, S. et al (2013): Multilocus phylogeography of the European ground squirrel: cryptic interglacial refugia of continental climate in Europe
  • Spitzenberger, F. (2001): Die Säugetierfauna Österreichs Reihe: Grüne Reihe des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Band 13. Austrian Medien Service: Graz.
  • Ruzic, A. (1978): Citellus citellus (Linnaeus, 1766) - Der oder das Europäische Ziesel. In Handbuch der Säugetiere Europas: Rodentia I Hrsg.: J. Niethammer & F. Krapp, S. 123 -144. Akademische Verlagsgesellschaft: Wiesbaden.
  • www.kleinsaeuger.at